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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Dies und Das
dringend gesucht !
Hat jemand einen Januar für mich?
Einen neuen, unbenutzen Januar.
Einen Januar, der einen Jahresanfang so aussehen lässt, wie man ihn sich vorstellt.
Einen Januar, der sich gibt wie ein weißes, unbeschriebenes Blatt.
Genau so einen Januar suche ich.
Zum Jahreswechsel wünscht man sich in unserem Alter gerne Gesundheit, vor allem Gesundheit, weil wir alle inzwischen wissen, dass es ohne ausreichende Gesundheit irgendwie doof ist und ganz schnell auch noch viel schlimmer als einfach nur doof werden kann.
Mein Januar war ein kranker, übellauniger Januar.
Sein erster Tag war noch recht bescheiden und ließ nach der Silvesternacht Zeit zum Ausschlafen aber schon am zweiten Tag erreichte mich eine unschöne, erschütternde Nachricht.
In den folgenden Tagen und Wochen gab es nichts als Arztbesuche, Operationen, Arztbesuche, Infektionen, Arztbesuche, Überweisungen, Arztbesuche, eine Beerdigung und zum Schluss einen Unfall, der meine Mutter nun für mehrere Wochen in stationärer Behandlung halten wird und deren Leben sich danach wahrscheinlich sehr ändern wird ... wodurch sich auch unser Leben ändern wird ... irgendwie ...
Alles andere wird hoffentlich wieder gut, Operationsnarben verheilen, Infektionen klingen ab, Trauer wird milder ...
Der letzte Januartag, heute, hat erst angefangen, die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen. Heute gibt es noch einen Arztbesuch - immerhin wird es mit ziemlicher Sicherheit der letzte Arztbesuch im Januar sein - und ich weiß nicht, ob und wie viele diesem folgen werden.
In der Silvesternacht 2012 werde ich mein Glas auf den Januar 2013 erheben und ihm ganz ausdrücklich zuprosten. Ich werde Weihrauch verbrennen und Rosenblätter auslegen, damit er sich willkommen fühlt. Ich werde für ihn tanzen, ihm ein Ständchen bringen und ein Gedicht aufsagen.
Der Januar 2012 hat leider keinen Reset Knopf - hätte ich einen gefunden, ich hätte ohne Zögern gedrückt.
Januar reset - einmal von vorne bitte.
Brigitte 31.01.2012, 07.56 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL
Katerstimmung
Erster Schultag, das bedeutet im Hause Allerlei Strickerei immer morgendlich Hektik.
Für mich als bekennenden Morgenmuffel ist das nix.
Ich plage mich noch mit einer Art Jetlag, das habe ich immer nach den Ferien, während mein Gatte schon fröhlich plaudert ... inzwischen kennt er mich so gut, dass er wenigstens keine Antwort erwartet und damit zufrieden ist, wenn ich Kaffee schlürfend zuhöre und ab und zu nicke ... GÄÄHN!
Im Halbdunkel gehe ich mit dem Hund durch den Regen und bin gespannt, ob der Tag sich heute endlich mal vom Halbdunkel befreien kann.
Danach ein paar Behördentelefonate, das ist auch nix für Morgenmuffel, kurz ins Internet geguckt und dann erst mal frühstücken.
... jetzt kann es losgehen :-))
Brigitte 09.01.2012, 09.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
hilfreiches kleines Ding
Gutes Handwerkszeug ist prima. Guts Zubehör auch. Wenn ich gute Helfer für mein wolliges Hobby finde, bin ich immer wieder begeistert.
Gestern habe ich eines entdeckt.
Meine Näh-, Stick und Stopfnadeln habe ich bisherin einer umfunktionierten Kosmetikdose transportiert, in die ich Magnetfolie geklebt hatte. Die Nadeln fliegen nicht durch die Dose und fallen beim Öffenen auch nicht raus. Nachteilig ist das Herausfummeln der Nadeln, das ein wenig an Mini Mikado erinnert. Meine Fingernägel sind immer kurz und so kann sich diesen Pinzettengriff nicht anwenden.

Mit meiner neuen Errungenschaft ist das nicht mehr nötig.

Der kleine Nadelköcher funktioniert wie ein Lippenstift. Braucht man eine Nadel, dreht man sie hoch und bekommt sie "angeboten".
Ich bin begeistert!
Der Trick ist ein starker Magnet, der auf dem Boden des Lippenstifts angebracht ist. Der Boden läuft konisch zu, sodass sich nichts verkanten oder verklemmen kann und die Nadeln werden wie ein kleiner Strauß entfächert und trotzdem fallen sie nicht raus.

Meine bisher verwendete Dose werde ich für die Aufbewahrung von Sicherheitsnadeln weiterhin nutzen aber meine Näh-, Stopf- und Sticknadeln wohnen ab heute in ihrem schönen neuen Behälter.
Für zu Hause reicht das gute, alte Nadelkissen aber für unterwegs finde ich dieses Ding unschlagbar!
Unter dem Namen "Nadeltwister" ist der praktische Helfer von Prym in vielen Onlineshops zu finden.
Brigitte 04.11.2011, 10.10 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL
wenig euphorisch
Tja, nun war ich auf DEM Strickevent des Jahres, dem 3. deutschen Ravelry Meeting, und ich bin mit einem etwas leeren Gefühl wieder nach Hause gefahren. Ich gestehe, dass ich schon wenig euphorisch aufgebrochen bin.
Ich habe ein paar liebe Bekannte wieder getroffen, was mich sehr gefreut
hat. Mit Frau Böcher von Stitches konnte ich ein paar Worte wechseln (wir trugen
die gleiche Jacke, weshalb es leicht war, ins Gespräch zu kommen) und
ich habe Wolle gekauft. Ich war nicht so sehr in Plauderlaune, weshalb ich dann
auch recht früh wieder aufgebrochen bin und den späten Nachmittag mit
Mann und Hund in der Natur verbracht habe.
Auf dem Rückweg haben Frau Sockhaus und ich die Autobahn verlassen um im Haus voll Wolle einen Zwischenstopp einzulegen. Wenn ihr jemals nach Düren kommt ... nix wie hin! Das Haus ist wirklich voll Wolle und wir wurden mit dem Tipp, unseren Männern das Lagern von Wolle als Wärmedämmung zu verkaufen, entlassen :-))
Doch zurück zum Event.
18 € habe ich für eine Tageskarte bezahlt, dafür durfte ich Wolle kaufen und mich setzen, mir meinen Kaffee und das Brötchen in der Fußgängerzone und die Infos zum "Ablauf" durch Mund zu Mund Propaganda holen.
Hätte ich die Wolle per Internet gekauft, wären die Versandkosten vergleichsweise gering ausgefallen.
Gut, könnte man sagen, das ist mal wieder die typische Konsumentenmentalität: "Ich habe bezahlt, also biete man mir was!" Aber nein, so ist es nicht.
Was mir gefehlt hat, ist eine Moderation. Eine virtuelle Gemeinschaft lässt sich halt nicht ohne angemessene Moderation in die Realität verpflanzen und so habe ich mich irgendwie verloren, fehl am Platze gefühlt.
In den verschiedenen Blogs las ich Äußerungen wie "Warten auf Godot", "Man steht an der Bushaltestelle und der Bus kommt nicht", "Wie bestellt und nicht abgeholt" und tatsächlich kann ich das alles nachempfinden. Eine Begrüßung, Ablaufpläne und Uhrzeiten der Kurse, Hinweise auf Verlosungen, etc ... kurz, eine Struktur hat völlig gefehlt. Ich habe nicht erwartet, dass ein Happening nach dem anderen auf der Bühne stattfinden würde aber hin und wieder vernehmliche Hinweise auf Kurse, mögliche freie Plätze in den Kursen, irgendetwas, das dem Publikum das Gefühl gegeben hätte, tatsächlich wegen einer gemeinsamen Sache angereist zu sein, das hat einfach gefehlt.
So saßen wir auf engem Raum an Tischreihen, aufgebaut wie bei einer Karnevalssitzung, mit freiem Blick auf eine Bühne, auf der nichts stattfand.
Was mir einfach gefehlt hat, war der berühmte Funke, der überspringt,
der die Begeisertung der Organisatoren auf die Gäste und Besucher
überträgt. Die Begeisertung ... die hat gefehlt ... letztlich dann auch
bei mir. Schade.
Ravelry, das ist eine Community.
Community bedeutet Gemeinschaft und davon habe ich nichts bemerkt und Ravelry tauchte eigentlich nur auf der Eintrittskarte auf.
Ob das nun an mir liegt oder an dieser Form der Zusammenkunft .... ich weiß es nicht.
Bonn 2012? Wir werden sehen ... im nächsten Jahr ;-)
Ich möchte nicht ungerecht erscheinen und natürlich weiß ich, oder kann mir vorstellen, wie viel Organisationskram dieses Treffen dennoch bedeutete. Das, liebe Organisatoren, habt ihr freiwillig auf euch genommen. Ich hätte dazu keine Zeit und wahrscheinlich auch keine Lust, daher finde ich es erwähnens- und dankenswert.
Die gekaufte Wolle lagert schon als Wärmedämmung im Wollzimmer, die neuen Anleitungen liegen auf dem Nachttisch und ich freue mich über meinen neuen Wickeldorn ... immerhin ...
Brigitte 17.10.2011, 21.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Erkenntnis
Die Hotline heißt Hotline, weil sie mich heiß laufen lässt.
Endlich, nach Jahren in Warteschleifen mit nerviger Musik, zwischen zwei "Da muss ich Sie weiter verbinden.", bin ich zu dieser Erkenntnis gekommen.
Sie sorgt dafür, dass in keiner guten Stimmung bin, wenn ich endlich nicht mehr weiter verbunden werde. Und wenn mir dann noch der stets freundlich Mitarbeiter sagt, dass ich zur Klärung des Sachverhaltes persönlich vorbeikommen müsste, steht meine ansonsten stabile Höflichkeit plötzlich auf sehr wackeligem Fundament und ich möchte in den Hörer brüllen: "Vorsicht! Sie haben es mit einer Frau in den Wechseljahren zu tun, die einem ständig ungünstigen Hormonstatus ausgesetzt ist!"
Guten Morgen!

Brigitte 13.10.2011, 08.35 | (0/0) Kommentare | PL
Wo warst du vor 10 Jahren?
In einer Radiosendung habe ich gehört, dass beinahe jeder Bewohner der westlichen und sicher auch der östlichen Hemisphäre, weiß, wo er am 11. September 2001 gewesen ist, wo er erfahren hat, was in New York passierte.
Überraschend, denn wenn mich jemand fragte, wo ich vor 11 Jahren oder vor 9 Jahren war, das könnte ich tatsächlich nicht beantworten.
Ich war mit meinen Kindern auf dem Rummel beim Entenangeln. Entenangeln fand ich immer total blöd, meine Kinder hingegen mochten es. Damals waren sie 10, 9 und 6 und alle drei angelten Enten als der Besitzer der Schießbude zum Besitzer der Entenangelbude kam und ihm erzählte, was da gerade mediale Verbreitung fand. Ich, die gelangweilte Mutter im Hintergrund, lauschte ungewollt.
Zunächst dachte ich noch ganz vorurteilsbehaftet "Kirmesleute - Bildzeitungsleser! Streich mal zwei Drittel und du kommst der Wahrheit näher." Doch als ich dann zu Hause ganz neugierig den Fernseher einschaltete, konnte man das Grauen live miterleben.
Unfassbar - bis heute - und unfassbar auch, was daraus entstanden ist, wieviel mehr Menschen noch getötet wurden durch Terror und den nicht weniger grausamen "War against Terror".
Also, ich weiß, wo ich vor 10 Jahren war!
Brigitte 11.09.2011, 12.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Urlaub - die schönste Zeit des Jahres?
Ich habe Ferien, meine Familie auch, und so planten wir einen gemeinsamen Urlaub. Das ist nicht selbstverständlich, denn meine Nachkommenschaft ist in einem Alter, in dem ich nicht mehr mit meinen Eltern gemeinsam in den Urlaub gefahren bin.
Unser Entschluss, die Sommerferien für einen Urlaub zu nutzen, fiel recht spät und so mussten wir nehmen, was noch zu kriegen war.
Da Flugreisen nicht in Frage kommen, planten wird Urlaub in Deutschland. Das haben wir schon öfter gemacht und es war immer gut. Wir entschieden uns für Norddeutschland und fanden recht schnell eine Unterkunft. Mein Wunschziel war leider nicht mehr verfügbar und wieder mal nehme ich mir vor, im nächsten Jahr früher zu buchen.
Der Ort, in dem wir eine akzeptable Unterkunft fanden, war mir in diversen Urlaubsberichten von Freunden und Bekannten empfohlen worden und so fuhren wir los. Ich rechnete mit viel Tourismus ... nicht mein Fall aber für eine Woche wird es wohl gehen.
Was wir dann allerdings antrafen, übertraf meine schlimmsten Befürchtungen!
Die Unterkunft war zwar komfortabel aber in einer Reihenhaussiedlung mit minimalsten Grundstücken und Abstandsflächen, was mein Mann mit den Worten "Man fühlt sich als Teil einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation!" treffend kommentierte. Der erwartete Tourismus wurde um ein Vielfaches übertroffen und wir gerieten mitten in ein Volksfest, was wir sonst meiden, wo es nur geht. Nun wohnten wir mitten in einem!
Mein Gedanke "Ab an den Strand, dort werden wir schon eine Ecke finden!" wurde zunichte gemacht. Der Strand war quasi nicht vorhanden. Es gab eine mit Verbundsteinen gepflasterte Piste hinter dem Deich, vor der ein einige Meter breiter Streifen Sand dicht an dicht mit Starndkörben vollgestellt war. Diesen "Strand" konnte man nur über ein Drehkreuz betreten, an dem man entweder Eintritt bezahlen oder eine Kurkarte vorzeigen musste.
Wir sind keine Strandtouristen, will meinen, wir legen uns nicht in die Sonne und lassen uns dieselbe auf den Pelz brennen aber ein Spaziergang am Strand, barfuß durch die Brandung gehen, den Sand unter den Füßen fühlen und die Weite des Meeres sehen ... das mögen wir. Ok, die Weite konnte ich sehen aber leider keinen Sand und barfuß über Verbundsteine laufen will ich einfach nicht.
Wir waren schnell frustriert und diesen "Strand" haben wir genau ein mal betreten!
Der Ort war dermaßen von Touristen überlaufen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es überhaupt noch Einheimische gibt. Wenn man dazu gezwungen ist, in den Schulferien Urlaub zu machen, ist man selten allein in den Urlaubsgebieten aber so wenig allein war ich wirklich noch nie. Schon nach zwei Tagen hatte der Ort bei mir verspielt.
Das Wetter, dem ich sonst wenig Beachtung schenke, hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Bei Dauerregen bin ich am liebsten zu Hause oder an einem Ort, der mich begeistert. Begeistert hat mich in diesem Ort allerdings nichts!
Wir sind dann dazu übergegangen die Gegend zu erkunden und haben Jever, Emden und Spiekeroog besucht. Wir waren auch in Greetsiel ... um das ich in Zukunft einen großen Bogen machen würde, käme ich je wieder in die Nähe. Das Windmühlenidyll trügt.

Nach Jever wollte ich nicht wegen des Biers sondern wegen der Blaudruckerei. Zwar hat es auch in Jever geregnet, aber das störte mich wenig.
Die Blaudruckerei fand ich sehr interessant. Ich wusste schon einges über das alte Handwerk aber es war interessant, alles einmal live zu sehen. Ich plauderte ein wenig mit dem Blaudrucker, sah ihm bei der Arbeit zu, ließ mir dabei die Arbietsschritte erklären. Er erzählte, wie er dazu kam, das Handwerk wieder zu beleben, über die Beschaffung der notwendigen Werkzeuge und die Zeugnisse des alten Handwerks in unserem Sprachgebrauch. Da kann man schon mal sein blaues Wunder erleben ;-)
... ja, gekauft habe ich auch etwas.

Emden, eine Stadt, der ich gerne mehr Zeit gewidmet hätte, hat nach unserer Stipvisite einen positiven Eindruck hinterlassen. Wir haben auf Wunsch unseres älteren Sohnes das Bunkermuseum besucht, am Emder Delft ein Eis gegessen, im Otto Haus eine Tasse und bei Wolle und Garne zwei Knäuel Wolle gekauft.
Emden würde ich gerne noch einmal besuchen und mehr Zeit dort verbringen.
Der tiefste Punkt Deutschlands, den wir auf dem Weg nach Emden passierten, war erstaunlich wenig touristisch vermarktet. Die Besichtigung war kostenlos und es gab keinen Bus- oder PKW-Parkplatz. Gastronomie oder öffentliche Toilette gab es auch nicht. Möglicherweise liegt das daran, dass inzwischen ein anderer Punkt als der geografisch tieftse landseitige Punkt Deutschlands gilt. Tja ... der Reiseführer sollte an dieser Stelle überarbeitet werden.

Auf Spiekeroog hatte ich dann endlich doch noch Gelegenheit, barfuß durch den Sand und die Brandung zu laufen. Wunderbar!
Natürlich waren wir auch dort nicht allein aber der Strand ist weitläufig ... ein echter Strand, der keinen Eintritt kostet, nicht gepflastert ist und abseits der Starndkörbe Raum für Ruhe und Rückzug bietet.

Fazit: Ostfriesland war mehr eine Erfahrung als ein Urlaub und ganz bestimmt nicht die schönste Zeit des Jahres. Glücklicherweise lernt man aus negativen Erfahrungen und wir wissen nun, dass wir bestenfalls noch die Inseln besuchen und auf dem Weg dorthin in Emden Station machen werden .... doch sicher erst dann, wenn wir nicht mehr in den Schulferien Urlaub machen müssen.
Immerhin hatten wir ein paar harmonische Familientage, was immer seltener wird, je älter die Kinder werden. Zu Hause sind wir zwar auch meistens harmonisch aber es geht doch jeder seiner Wege. Das haben wir alle genossen.


Eindeutig:
Brigitte 14.08.2011, 02.33 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL
Goodbye Harry Potter
In der vergangenen Nacht war ich im Kino und habe Harry Potter und die Heiligtümer des Todes in voller Länge gesehen. Teil 1 und 2 als sogenanntes Double-Feature. Die Abschiedsvorstellung der magischen Welt rund um Hogwarts.
Ich mochte Teil 1 dieser Verfilmung schon deutlich lieber als die des Halbblutprinzen und auch Teil 2 ist wirklich gelungen. Manches Detail, was in Teil 6 fehlte, muss zwar in diesen beiden Filmen mitunter recht holprig eingefügt und erklärt werden aber es ist schon ok. Nah am Buch, mit einigen Abweichungen, die trotzdem gut sind, wird sogar auf die letzte Szene nicht verzichtet. Die Ehepaare Ron und Hermine, Ginny und Harry sind tatsächlich mit ihren Kindern auf Gleis 9 3/4 zu sehen - angeblich 19 Jahre später und doch um keinen Tag gealtert - da musste ich allerdings lachen.
Auf die 3D Darstellung hätte man komplett verzichten können. Das braucht der Film nicht.
Alles in Allem gute Kinounterhaltung für Potter-Freunde.

Brigitte 13.07.2011, 10.32 | (0/0) Kommentare | PL
Käpt'n Jack ... die Vierte
Heute hate ich das Gefühl, eine Entschädigung für die Tage vorher gut brauchen zu können, weshalb ich mit meinem jüngsten Nachkommen ins Kino gegangen bin.


Die Story war vergleichbar mit der aus Teil 1 und 2 und im weiteren Sinne als Schatzsuche mit Hindernissen zu bezeichnen. Alte Bekannte und eine neue Frau (Penelope Cruz) tauchten auf. Keith Richards als Vater Sparrow war auch wieder vertreten - das gefiel mir.
Käpt'n Blackbeard (gespiel von Ian Mc Shane) mit der markanten deutschen Synchronstimme von Dr. House (Klaus-Dieter Klebsch), die inzwischen ein Markenzeichen für zynische Bösewichte ist, hat mir auch gut gefallen.
Die merkwürdige Liebesgeschichte zwischen dem bibelschwingenden Christen und der Meerjungfrau war total überflüssig, meinte mein Sohn, sonst war es ok.
Ein bißchen leckeres Popcorn, ein bißchen kalte Cola, ein bißchen seicht leichte Unterhaltung ... so hatte ich mir den Abend vorgestellt.
... und jetzt geh' ich ganz entspannt schlafen.
Brigitte 10.06.2011, 23.03 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL








