

| 2012 | ||
| <<< | Februar | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
Einträge ges.: 2176
ø pro Tag: 0,8
Online seit dem: 29.03.2004
in Tagen: 2869

Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Dienstagsfrage
die verspätete Dienstagsfrage
Wie leicht oder schwer fällt es Euch, beim Stricken früh erlernte schlechte (An-)Gewohnheiten abzulegen?
Wenn ich eine subjektiv bessere Technik finde, die gegenüber meiner 'schlechten Angewohnheit' Vorteile hat - mich weniger nervt, weniger umständlich ist, mich schneller zum Ziel bringt - fällt es mir nicht schwer, alte Zöpfe abzuschneiden.
Allerdings gibt es Techniken, die ich sicher optimieren könnte, die mir aber durch ständiges Anwenden so schnell und problemlos von der Hand gehen, dass ich sie nie ablegen würde.
Vergleichbar ist das vielleicht mit meinem 6-Finger-System, das jeden Tastaturprofi den Kopf schütteln und kein System erkennen ließe. Ich kann es aber so schnell, dass mich das erlernen des 10-Finger-Tastaturschreibens nur aufhalten würde.
So stricke ich z.B. Socken nur ungern Toe-up, weil es andersherum einfach schneller geht.
Ich stricke nicht beidhändig, wenn ich mit zwei Farben arbeite, weil ich 'meine' Technik so gut beherrsche, dass sie mich schneller ans Ziel bringt. Ich hab's ausprobiert und verworfen.
Ich nutze den Magic Loop nur ungern, weil mich die Schlaufen der langen Rundstricknadel nerven und sie immer irgendwie im Weg sind. Viel lieber stricke ich mit zwei kurzen Rundstricknadeln - diese Technik ziehe ich dem Nadelspiel vor, wenn ich Ärmel in Runden stricke und habe sie gerne übernommen, weil sie subjektiv besser ist. Nur ab und zu, wenn einer der benötigten kurzen Rundstricknadeln anderweitig verwendet wird, greife ich zum Magic Loop ... immer ungern.
Mehr fällt mir nicht ein.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 01.02.2012, 08.23 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es
in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und
zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung
an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob
ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend
ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen
würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und
Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in
allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste
Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man
bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter
rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich.
Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt
oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?
Da muss ich schon ein wenig nachdenken.
Peinlich ist mir nichts von dem, was ich gestrickt habe und ich habe, obwohl ich mich selbst als routinierte Strickerin bezeichnen würde, viel Freude am Ausprobieren.
Immer wieder finde ich Dinge, die ich gerne einmal stricken würde und tue es dann meistens auch. Handarbeitstechnische Herausforderungen gibt es immer noch genug.
Die angesprochenen Spitzendeckchen stricke ich sehr gerne, wenn sie auch nicht zu meinem Einrichtungsstil passen. Ich habe mit 16 oder 17 eine Spitzendecke mit dem stattlichen Durchmesser von 1,60m gestrickt, das ist wohl so ein Teil, das ich nicht noch einmal stricken würde.
Nicht noch einmal würde ich die grell bunten, sackartigen Baumwollpullover stricken, die ich Anfang der 80er Jahre hergestellt und getragen habe aber peinlich sind sie mir nicht.
Es mag an der rückblickend beschönigenden, selektiven Wahrnehmung liegen, aber mehr fällt mir nicht ein.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 24.01.2012, 10.06 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen
Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den "Vorwand" der Jahreszahl
2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben
sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken,
andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20
KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel
anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei
gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?
Im Jahr 2010 bin ich einer Ravelry Group mit dem schönen Namen Intswemodo - International Sweater-a Month Dodecathon beigetreten, die zum Ziel hatte, dass jeder Teilnehmer mindestens einen Pulli, oder etwas Vergleichbares, pro Monat strickt. Ich habe in diesem Jahr 15 oder 16 Pullis / Jacken gestrickt und es gab Leute, die haben das Doppelte dessen "geschafft". Mit der Teilnahme an dieser Gruppe habe ich mich ein bißchen selbst unter Zugzwang gesetzt. Das mochte ich nicht, weshlab ich nicht wieder an einer solchen Aktion teilnehmen werde.
Ich stricke sowieso viel und muss und will mich nicht dazu zwingen, mehr zu stricken.
Aus diesem Grund werde ich an solchen Projektreihen nicht mehr teilnehmen.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 17.01.2012, 18.25 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)?
Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber
Cubics??? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge) ?? Wenn
ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder
gleich beide auf einmal????
Für Socken benutze ich ein herkömmliches Nadelspiel aus Metall. Ich stricke immer jeden Socken einzeln und so gut wie nie auf der Rundstricknadel.
Sind dickere Nadeln gefragt, z.B. für eine Mütze oder Handschuhe, stricke ich meist mit meinen bunten Holznadeln. Cubics habe ich noch nicht ausprobiert.
Selten, weil nicht gerne, stricke ich mit der Magic Loop Methode, da ich die Loops immer zeimlich nervig finde. Wenn ein Nadelspiel nicht ausreicht, benutze ich lieber zwei kurze Rundstricknadeln.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 10.01.2012, 08.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Mich würde mal interessieren, wo Ihr Eure Anleitungen her bekommt.
Denkt Ihr Euch selbst was aus und schreibt eigene Anleitungen, oder kauft Ihr Euch Zeitungen/Bücher, stöbert Ihr im Internet oder tauscht Ihr vielleicht auf Stricktreffen mit anderen StrickerInnen Anleitungen aus?
Wie so oft, ist es eine Mischung aus allem.
Ich finde oft Anregungen und Ideen in Heften, Büchern und im Internet, die ich gerne kaufe. Einzelne Anleitungen kaufe ich auch viel zu häufig und die werden gelegentlich mit anderen Strickerinnen ausgetauscht.
Zwar mache ich mir beim Stricken Notizen, doch das hat nichts mit dem Schreiben eigener Anleitungen zu tun. Das habe ich nur ein einziges Mal gemacht.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 03.01.2012, 09.49 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Ich stricke gerade ein Zopfmuster und frage mich, was benutzt ihr denn so alles als "Hilfsnadel". Nur spezielle Zopfnadeln, normale andere Stricknadeln, oder gar andere Materialien???
Wenn ich nur 4 oder 6 Maschen kreuzen muss, brauche ich gar keine Hilfsnadel, bei dickeren Zöpfen nehme ich die Zopfnadel mit dem Knick.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 27.12.2011, 10.36 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Fertigt ihr gestrickte oder gehäkelte Weihnachtsgeschenke an?
Wann fangt ihr damit an?
Wieviel Zeit investiert ihr dafür?
Wer sind die Beschenkten?
In diesem Jahr gibt es keine gestrickten Weihnachtsgeschenke.
Wie in jedem Jahr stricke ich Auftragssocken, die die Auftraggeber zu Weihnachten verschenken wollen.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 20.12.2011, 08.51 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Wenn ihr unterwegs strickt, was habt ihr dabei? Wie bewahrt ihr es auf?
Gibt es Sachen, die immer dabei sein müssen. Habt ihr spezielle Taschen?
Lohnt sich die Anschaffung einer Stricktasche z. B. von Namaste?
Wenn ich unterwegs bin, habe ich mein Sockenstrickzeug dabei.
Zur Aufbewahrung dessen hat sich das Tasche in der Tasche Prinzip bewährt. Eine kleine Tasche, die vermutlich vom Hersteller als Kosmetiktasche gedacht war, schützt mein Strickzeug vor ungewolltem Maschenverlust und das übrige Handtascheninventar vor Nadelpieksern. Ein handelsübliches 100 gr Knäuel passt genau rein und die Stricknadeln dazu auch. Mehr brauche ich nicht, wenn ich nur mal eben das Haus verlasse. Außerdem habe ich einige Projektbeutel in unterschiedlichen Größen, wovon ich mir bei Bedarf schnell einen schnappen und in die Tasche stecken kann.
Bin ich länger unterwegs, mehrere Tage, dann muss auch eine Schere und eine Nadel zum Vernähen der Fäden dabei sein und natürlich ein zweites, drittes Knäuel Wolle.
Schere und Nadel finden im Stricktäschchen noch genug Platz, die Ersatzknäuel in einem Stoffbeutel in der Reisetasche.

Neuerdings habe ich ein alternatives Begleitstrickzeug, für das ich mir extra ein kleines Täschchen zugelegt habe. Ich stricke diese kleinen Sechsecke und das Strickzeug dazu und ein kleiner Vorrat Füllwatte sind in diesem Täschchen.
Eine spezielle Stricktasche ... hmm ... ich brauche keine und die angesprochenen Namaste Taschen sind im Grunde ganz normale Handtaschen mit ein paar extra Innen- oder Außenfächern. Ich mag Taschen nicht, die so tun, als wären sie aus Leder.
Da geht mir doch das alte Extrabreit Stück durch den Kopf .... "Ich bin bunt und meine Hose tut als, wär sie aus Leder ..." ;-))
es fragte das Wollschaf
Brigitte 13.12.2011, 08.38 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Strickmusik! Wenn Du eine CD für einen gemütlichen Strickabend zusammenstellen müsstest, welche Titel würden darauf landen?
Beim Stricken höre ich keine Musik.
Ich höre Radio (Wortsender), Hörspiele im Radio oder von CD, ich sehe Fern oder, und das mache ich am liebsten, ich genieße die Stille. Daher kommt wohl auch die Marotte, Fernsehen ohne Ton zu schauen.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 22.11.2011, 08.12 | (0/0) Kommentare | PL
die verstrickte Dienstagsfrage
Wie lange strickt ihr denn schon? Habt ihr erst vor kurzem angefangen,
strickt ihr schon ein paar Jaehrchen, oder sogar schon Jahrzehnte?
Wer
(oder was) hat euch zum Stricken gebracht? Und wo habt ihr es gelernt?
Hattet ihr einen "Strick-Hiatus", d.h. habt ihr fuer ein paar Jahre
unterbrochen, und dann wieder angefangen, oder strickt ihr, seit ihr es
koennt.
Und was ist das erste Stueck, dass ihr gestrickt habt?
Ich stricke seit mehr als 3 Jahrzehnten ... weia, bin ich alt!
Die große Strickwelle der ausgehenden 70 Jahre hat mich wohl dazu gebracht, dass ich es endlich lernen wollte. Sämtliche Versuche meiner strickenden Verwandtschaft waren bis dahin fehlgeschlagen. Allerdings konnte ich dann aus dem reichen Erfahrungsschatz meiner Mutter, Großmutter und Tante schöpfen und habe eigentlich das meiste von ihnen gelernt.
In Schule und Hörsaal habe ich gestrickt und erst zur Mitte des Studiums, so um 1985, ließ meine Leidenschaft etwas nach. Allerdings habe ich immer wieder mal zu den Nadeln gegriffen und gestrickt.
Erst als ich Anfang der 90er Jahre Mutter wurde und in recht dichter Folge drei Kinder bekam, wurden meine körperlichen Kapazitäten anders genutzt oder besser ... ich hatte einfach keine Hand frei, weil immer ein Kind auf dem Arm war, an der Hand gehalten oder im Kinderwagen geschoben werden musste.
Diese Babystrickerei, die andere Mütter mit so viel Hingabe machen, habe ich nicht gemacht. Selbst in der ersten Schwangerschaft nicht, da haben wir nämlich unser Haus umgebaut und es waren eher grobmotorische Fähigkeiten gefragt.
In diesen Jahren habe ich fast gar nicht gestrickt und erst um die Jahrtausendwende wieder begonnen, dann aber sehr intensiv, was auch bis heute angehalten hat.
Mein erstes Strickstück war der übliche kraus rechts gestrickte Schal, der alles andere als gerade war und mir auch nicht gefiel, weshalb ich wahrscheinlich wenig Ehrgeiz entwickeln konnte, ihn "ordentlich" hinzubekommen. Gleich im Anschluss strickte ich kastenförmige Sackpullover und schon bald, nach dem zweiten Sackpullover, wollte ich mehrfarbige Muster stricken.
Von meiner Oma lernte ich die Spitzenstrickerei und bewundere bis heute, wie akkurat sie ihre großen Spitzendecken gespannt hat.
es fragte das Wollschaf
Brigitte 15.11.2011, 15.13 | (0/0) Kommentare | PL







